Presse
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29.06.2009
Partnertage 2009
Auch in diesem Jahr sind wieder viele BEWITAL Großhändler der Einladung gefolgt. Bereits am Vorabend haben unsere Gäste die Gelegenheit zum offenen Austausch mit uns und anderen Händlern genutzt.
Am folgenden Tag präsentierte Dr. Jürgen Wigger alle Neuheiten aus dem Hause BEWITAL und betonte, dass die Zukunft von BEWITAL nur mit dem beratenden Fachhändler gestaltet werden kann.
Herr Dr. Deitert erklärte in seinem anschließenden Vortrag, dass Allergien unterschiedliche Ursachen haben können und eine echte Futtermittelunverträglichkeit eine spezielle Rezeptur des Futters verlangt. Frau Rabea Ali von der Firma hundewandern.de machte in ihrem Vortrag auf ihren Veranstaltungskatalog aufmerksam, in dem sie bundesweit Hundewanderungen anbietet. Jeder Händler, der eine solche Hundewanderung an sie vermittelt, erhält eine Provision von bis zu 15 % pro vermittelte Reise. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Firma hundewandern.de.
Frau Gaby Schacht informierte die Anwesenden über das Ausbildungssystem für Fachhändler. Sie berichte von bereits statt gefundenen Seminaren und stellte zukünftige Themen vor.
Das Programm wurde von Reinhard Vorholzer mit einem Erfahrungsbericht über den Verkauf von LEONARDO auf Messen und Promotions fortgeführt. Herr Vorholzer ermutigte alle Anwesenden, eine Katzenausstellung zu besuchen.
Den sicherlich unterhaltsamsten Teil übernahm Herr Prof. Dr. Claudius Schmitz: Wie kann der Großhandel dem Händler helfen, dass der Händler in den Köpfen der Verbraucher zur Marke wird? Warum ist das in Zukunft so wichtig? Außerdem berichtete er in seinem Vortrag über den künftigen Wertewandel in der Gesellschaft. Diesem kommen Produkte mit den Eigenschaften Ehrlichkeit, Individualität, Gesundheit und Genuss entgegen. Sein Vortrag steht auf unserer Website extranetzum Download bereit.
Das Schlusswort übernahm Dr. Jürgen Wigger. Er forderte die Großhändler auf, die Krise nicht zu verschwenden. Gerade jetzt, wo der Verbraucher eine erhöhte Bereitschaft zum Wechsel zu Produkten mit ehrlichen Preisen zeigt, biete sich für viele Händler sehr großes Umsatzpotenzial.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für Ihre Aufmerksamkeit und die positive Resonanz zu unserem Partnertag 2009.
BEWITAL GmbH & Co. KG
Thomas Blommel
Pressesprecher
24.04.2007
Rückrufaktion Petfood in den USA – auch Reisproteinkonzentrat betroffen
Sehr geehrter Kunde,
in der letzten Woche hat sich in den USA herausgestellt, dass neben der besagten Lieferung von Weizenkleber aus China eine weitere Getreidekomponente aus der Stärkeverarbeitung mit Melamin belastet ist, die ebenfalls aus China in die USA geliefert wurde – Reisproteinkonzentrat.
Ein Rohstoffimporteur aus San Francisco, der die mit chinesischer Ware gehandelt hat, musste daraufhin die betroffene Charge Reisproteinkonzentrat bei seinen Kunden zurückrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind auch verschiedene amerikanische Hersteller von Heimtierfutter. Weitere Informationen finden Sie hierzu auf der Internetseite des amerikanischen FDA (Food and Drug Administration; www.fda.gov/oc/opacom/hottopics/petfood.html#recall ).
Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich sowohl bei Weizenkleber, als auch bei Reisproteinkonzentrat (=Reiskleber) um pflanzliche Eiweißkonzentrate handelt, die bei der Gewinnung von Stärke aus Getreide anfallen. Die Abtrennung der Stärke und der Getreideschalen aus den Getreidefrüchten im Produktionsprozess der Stärkefabrik führt zu Erzeugnissen, deren Proteingehalt der mit 60-80% ganz wesentlich über denen der Ausgangserzeugnisse liegt. Diese „Spezialkomponenten“ sind nicht zu verwechseln mit normalem, technologisch unbehandelten Weizen oder Reis. Insofern besteht absolut kein Grund Produkte, die Weizen oder Reis enthalten zu meiden.
In unseren Heimtierprodukten verarbeiten wir weder Weizenkleber noch Reisproteinkonzentrat. Wir beziehen keine Rohstoffe – auch keinen Reis – aus China. Unsere Produkte können daher weiterhin bedenkenlos an Hunde und Katzen gefüttert werden.
Freundliche Grüße aus Südlohn-Oeding
BEWITAL GmbH & Co. KG
14.04.2007
Rückrufaktion Petfood in den USA
Sehr geehrter Kunde,
in den USA ist es nach einigen Todesfällen durch Nierenversagen bei Hunden und Katzen zu einer größeren Rückrufaktion für Hunde und Katzenfutter durch die FDA (Food and Drug Administration; www.fda.gov/oc/opacom/hottopics/petfood.html#recall ) gekommen. Entsprechende Berichte in Internetforen führen auch hierzulande zu einer Verunsicherung von Verbrauchern, die jedoch unberechtigt ist.
Von der Rückrufaktion sind ausschließlich Produkte betroffen, die in den USA vertrieben wurden. Es handelt sich vorwiegend um Feuchtnahrungsprodukte der Firma Menufoods, die allerdings für viele namhafte amerikanische Firmen (u.a. Iams Eukanuba, Nutro, Hill´s) Feuchtnahrung hergestellt hat.
Nach offizieller Darstellung des FDA wird der unerwünschte Stoff Melamin als ursächlicher Grund für die gesundheitlichen Probleme der Tiere angesehen. Melamin ist eine Chemikalie, die u.a. zur Herstellung von Kunstharzen und Putzmitteln verwendet wird. Sowohl in den betroffenen Produkten als auch in dem Futtermittelrohstoff Weizenkleber, der in den Produkten verarbeitet wurde, konnte Melamin nachgewiesen werden. Betroffen ist ausschließlich Weizenkleber aus einer chinesischen Produktionsanlage. Weizenkleber wird vorwiegend bei der Herstellung von Feuchtnahrung oder Snacks eingesetzt. In Trockennahrung findet diese Komponente nur in speziellen Futtermitteln Verwendung. Daher wurde auch bisher nur ein Trockenfuttermittel (Hill´s Prescription Diet m/d Feline) zurückgerufen, bei dem der Hersteller auch Weizenkleber des betreffenden Lieferanten aus China verarbeitet hatte.
Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass wir für unsere Heimtierfutterproduktion keinen Weizenkleber verwenden und auch keine Rohstoffe in China beziehen. Unsere Heimtierprodukte können daher bedenkenlos an Hunde und Katzen gefüttert werden.
Freundliche Grüße aus Südlohn-Oeding
BEWITAL GmbH & Co. KG
16.02.2006
Stiftung Warentest 9/2006: Testsieger Aldi!
Warum soll man noch Markenprodukte füttern?
Bewital Petfood Ernährungsberatung,
Industriestr. 10, 46354 Südlohn
Die Ergebnisse des aktuellen Tests von Hundetrockenfutter der Stiftung Warentest (9/2006) haben einiges an Staub aufgewirbelt. Nicht nur, dass einige Produkte als mangelhaft bewertet wurden und für Welpen sogar als „ungeeignet bis gefährlich“ beurteilt wurden; der Test hat mit Alnutra (Aldi Nord) und Maximus (Aldi Süd) auch zwei Testsieger hervorgebracht, die viele Hundehalter nicht erwartet haben. Angesichts des deutlichen Preisvorteils dieser Produkte gegenüber den angestammten Premium-Marken im Handel ist es nicht verwunderlich, dass viele Verbraucher – nun beruhigt durch das „sehr gut“ von Stiftung Warentest – ihr Hundefutter im Aldi einkaufen.
Bewital Produkte wurden im Warentest nicht geprüft. Die Stiftung Warentest ist völlig frei in ihrer Entscheidung, welche Produkte getestet werden. Offensichtlich hat man es sich mit der Auswahl der Produkte relativ einfach gemacht und ist zum Einkauf in den Lebensmitteleinzelhandel und in den nächsten Fressnapf gegangen oder hat sich Produkte über den Versandhandel zusenden lassen! Produkte, die vorwiegend im unabhängigen Fachhandel verkauft werden, wie BELCANDO® oder auch Nutro, wurden nicht getestet. Insofern können wir als nicht direkt betroffene Firma relativ neutral zur Aussagefähigkeit des Warentests Stellung beziehen.
Was wurde getestet?
Der Test basiert allein auf der analytischen Prüfung des Futters und der Beurteilung der Deklaration. Das Ergebnis setzt sich aus folgenden Einzelkriterien zusammen:
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Ernährungsphysiologische Qualität; Gewichtung: 55 %
Der analytisch ermittelte Gehalt des Futters an Mineralstoffen (Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium), Spurenelementen (Zink, Kupfer, Eisen, Selen), Vitaminen (Vitamin A u. E), ungesättigten Fettsäuren und Protein wurde mit dem Bedarf eines 15 kg schweren , wenig aktiven Hundes verglichen. Basis für die Beurteilung des Bedarfs sind wissenschaftliche Versorgungsempfehlungen für Hunde.
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Schadstofffreiheit; Gewichtung: 20 %
Schwermetallgehalte, Schimmelpilzgifte
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Mikrobiologische Qualität; Gewichtung: 10 %
aerobe Keime
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Deklaration; Gewichtung: 15 %
Überprüfung der futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsbestimmungen inkl. Überprüfung auf GMO-Material. Bewertung der Fütterungsempfehlungen.
Bei dieser Gewichtung konnte das Gesamturteil nicht besser sein, als die Einzelnote „Ernährungsphysiologische Qualität“.
Was sagt das Testergebnis tatsächlich aus?
Für ein mit „sehr gut“ beurteiltes Produkt gelten aufgrund der getesteten Kriterien folgende Aussagen:
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Die analytisch ermittelten Nährstoffgehalte im Futter sind ausgewogen und decken den „Mindestbedarf“ eines wenig aktiven Hundes ab.
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Das Produkt enthält keine nennenswerten Mengen an Schwermetallen oder Schimmelpilzen.
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Das Produkt weist keine erhöhten Keimzahlen auf.
(Dies ist bei extrudiertem Futter, das auf über 100 °C erhitzt wird, auch kaum zu erwarten. Deshalb haben alle Produkte ein „sehr gut“ bei der mikrobiologischen Qualität erhalten...!)
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Das Produkt entspricht den futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsbestimmungen.
War es denn wirklich überraschend, dass Aldi-Produkte diese Testkriterien sehr gut erfüllen? Jeder Verbraucher weiß doch heute, dass Aldi extrem großen Wert darauf legt, dass seine Produkte den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Insofern ist durch den Test eigentlich nur bestätigt worden, was bisher schon jeder Verbraucher vermutet hat. Trotzdem hat sich derjenige Verbraucher, der sich um die gute Ernährung seines Hundes wirklich Gedanken macht, Premium-Produkte im Fachhandel gekauft – warum denn eigentlich?
Weil diese Produkte - wie auch BEWI DOG® oder BELCANDO® – ihm Produktvorteile geboten haben, die bei der Stiftung Warentest gar nicht Gegenstand der Prüfung waren.
Worüber sagt das Testergebnis nichts aus?
Das Ergebnis dieses Tests lässt auf Grund der fehlenden Überprüfung / Bewertung zu vielen wichtigen Qualitätskriterien keinerlei Aussagen zu.
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Verwertung (Verdaulichkeit) des Futters bzw. der enthaltenen Nährstoffe
Bei dem Test hat es sich nicht um eine „Futterwertleistungsprüfung“ gehandelt, wie sie im landwirtschaftlichen Futterbereich bereits seit vielen Jahren etabliert ist. Es wurden keinerlei biologische Überprüfungen des Futters am Hund vorgenommen. D.h. es wurde auch nicht erfasst, wie gut die enthaltenen Nährstoffe überhaupt vom Tier verwertet werden. Es macht einen erheblichen Unterschied für die Qualität eines Futtermittels, ob man den Nährstoff Protein z.B. in Form von Federmehl oder hochwertigem Geflügelfleisch liefert.
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Zusammensetzung des Futters
Bei der Bewertung des Futters wurde nicht berücksichtigt, ob die deklarierte Zusammensetzung des Futters Art und Qualität der verwendeten Rohstoffe erkennen lässt. Ein Futtermittel mit einer Gruppendeklaration (z. B. Aldi Alnutra: Getreide, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse...) wurde genauso bewertet wie ein Futtermittel mit hochwertiger Einzeldeklaration.
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Zusatzstoffe des Futters
Inwieweit künstliche Farb-, Geschmacks-, Konservierungsstoffe oder Antioxidantien verwendet wurden, war nicht Gegenstand des Tests.
Wenn man bedenkt, dass die im März/April 06 gekauften Testprodukte zum Beispiel Mindesthaltbarkeiten aufwiesen, die bis August/September 07 (Aldi Alnutra; Aldi Maximus) oder sogar bis 20.03.08 (Lidl Belosan) liefen, darf bezweifelt werden, ob dies ohne Konservierungsstoffe und künstliche Antioxidantien möglich ist...!
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Qualität des Futters im Hinblick auf langfristige Gesundheit und Vitalität des Hundes
Zusätze an sinnvollen Nutriceuticals, die zwar in den wissenschaftlichen Versorgungsempfehlungen nicht gefordert werden, aber für eine langfristige Gesundheit und Vitalität des Hundes hilfreich sind, wurden im Test nicht berücksichtigt. Beispiele hierfür sind Immunstimulantien oder natürlicher Zellschutz.
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Umfangreiche Vitaminversorgung; Aminosäurenversorgung
Wichtige Nährstoffe für die Qualität eines Futters sind auch die B-Vitamine oder Biotin (Fellqualität & Hautgesundheit!). Diese Vitamine wurden ebenfalls, wie die Gehalte an essentiellen Aminosäuren (Maßstab für die biologische Wertigkeit des Eiweißes!), nicht geprüft.
Insofern haben alle Argumente für den Fachhändler, die bisher für den Einsatz eines qualitativ hochwertig zusammengesetzten Futters wie BELCANDO® oder auch BEWI DOG® gesprochen haben, weiterhin uneingeschränkt ihre Bedeutung. Der verantwortungsbewusste Hundehalter, der von einem Futter mehr verlangt, als dass der Mindestbedarf an Nährstoffen abgedeckt wird und die gesetzlichen Vorschriften bei der Deklaration eingehalten werden, wird auch weiterhin für diese Argumente zugänglich sein und sich nicht allein auf ein „sehr gut“ bei Stiftung Warentest verlassen. Dies soll nicht heißen, dass die von Stiftung Warentest geprüften Kriterien unwichtig sind. Natürlich sollten Futtermittel, die sich Alleinfutter nennen, die Mindestnormen erfüllen. Produkte, die dies nicht tun – wie z.B. Marengo – wurden sicherlich zu Recht mit mangelhaft bewertet, wenn die Spurenelementgehalte unterhalb der Mindestnorm lagen und Vitamin A und E gar nicht nachweisbar waren! Bei biologischen Produkten wie Futtermitteln ist die Aussagekraft von reinen Labortests, wie sie von der Stiftung Warentest durchgeführt werden, für die Qualität des Produktes aber nun mal eine andere als bei technischen Produkten wie Rasierapparaten oder Fernsehern. Letztlich lässt sich die wirkliche Qualität von Futtermitteln nur am Tier selbst beurteilen!
Aus vergleichbarem Grund haben wohl die meisten Verbraucher auch weiterhin ihr Brot beim Bäcker gekauft, obwohl Aldi-Brot bei Stiftung Warentest mit „sehr gut“ beurteilt wurde...
Literatur:
„Zu viel im Napf“; test 9/2006 Seite 70-75
16.02.2006
Vogelgrippe - keine Gefahr durch Heimtiernahrung
Mit dem Nachweis des auch für Menschen gefährlichen Virus H5N1 bei toten Schwänen und einem Habicht auf der Ostseeinsel Rügen hat die Vogelgrippe erstmalig auch Deutschland erreicht. Angesichts der weiten Verbreitung von Geflügelprodukten im Heimtierfutter sind Verbrauchen möglicherweise verunsichert, ob Heimtierprodukte weiterhin unbedenklich verfüttert werden können.
Die Vogelgrippe stellt definitiv keine Gefahr für die Sicherheit der von Bewital petfood angebotenen Trocken- oder Feuchtnahrungsprodukte für Hunde oder Katzen dar (Belcando, Leonardo, Bewi Dog, Bewi Cat, Greif) .
Es besteht weder eine Gefahr für die Hunde oder Katzen, noch für den Tierhalter. Über Heimtierfutter mit Geflügelerzeugnissen kann die Vogelgrippe nicht übertragen werden.
Begründung:
- In unseren Produkten sind nur Geflügelerzeugnisse enthalten, die von gesunden Tieren stammen, welche nach einer amtstierärztlichen Untersuchung für den menschlichen Verzehr freigegeben worden sind. Damit sind unsere Produkte genauso sicher wie Lebensmittel. Die amtliche Veterinärkontrolle trägt insbesondere dafür Sorge, dass kein infiziertes Geflügel zu Lebensmitteln oder zu Heimtiernahrung verarbeitet wird.
- Selbst wenn infiziertes Geflügel, das noch keine klinischen Symptome einer Erkrankung aufweist, geschlachtet wird und zu Rohstoffen für unsere Heimtiernahrung verarbeitet werden sollte, bestände absolut kein Risiko.
Die Vogelgrippeviren sind nachweislich sehr empfindlich gegen Hitze und werden bereits bei Temperaturen über 70 °C sicher abgetötet. Für Heimtiernahrungsprodukte ist gesetzlich eine Erhitzung auf mindestens 90°C vorgeschrieben. Bei der Herstellung von unserer Dosennahrung aus Frischfleisch werden Temperaturen von deutlich über 100 °C erreicht. Bei der Herstellung unserer Trockennahrung werden bereits Rohwaren verarbeitet, die auf mehr als 90 °C erhitzt wurden. Darüber hinaus werden bei der Extrusion der Produkte nochmals Temperaturen von über 100 °C erreicht.
Insofern können unsere Trocken – und Feuchtnahrungsprodukte für Hunde und Katzen völlig unbedenklich weiter verfüttert und ohne Einschränkung gehandelt werden.
BEWITAL GmbH & Co. KG
11.01.2006
Aflatoxin in Hundefutter aus den USA
Die Europäische Kommission hat über das Schnellwarnsystem der Europäischen Union darauf aufmerksam gemacht, dass die Verfütterung von Hundefutter eines bekannten Herstellers aus den USA aufgrund von überhöhten Gehalten des Schimmelpilzgiftes Aflatoxin zu Todesfällen bei Hunden geführt hat.
In den betroffenen Produkten, die nicht nach Deutschland exportiert wurden, sind Aflatoxingehalte von bis zu 169 ppb festgestellt worden. Ursache soll die Verwendung von kontaminiertem Mais sein. Der EU-Höchstgehalt für Aflatoxin B1 in Alleinfuttermitteln für Hunde beträgt 10 ppb.
Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass wir für unsere Heimtierfutterproduktion ausschließlich Getreide aus regionalem Anbau beziehen und keinen Mais oder Maisprodukte aus den USA oder anderen Ländern importieren. Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements untersuchen wir unsere Produkte regelmäßig in neutralen, zertifizierten Labors auf verschiedenste Schadstoffe u.a. auch auf die Aflatoxine B1, B2 G1 und G2. Wir haben bei diesen Untersuchungen bislang keine Aflatoxin-Gehalte ermittelt, die oberhalb der Nachweisgrenzen (früher 1 ppb, heute 0,1 ppb) lagen.
Unsere Heimtierprodukte können daher bedenkenlos an Hunde und Katzen gefüttert werden.
BEWITAL GmbH & Co. KG